Es war der erste Besuch von Apostel Pfützner in Kreuzlingen, oder auch Herzlingen wie wir es gerne nennen, und wir freuen uns alle Weiteren. In diesem Gottesdienst wurde unser Priester Schläfli in den Ruhestand gesetzt. Wir freuen uns mit ihm, denn Ruhestand ist ja nicht Stillstand – er bleibt aktiv als Konfirmandenlehrer und dafür sind wir ihm dankbar.
Apostel Pfützner diente uns mit dem Wort aus Johannes 4, 34 "Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk.»
In den Versen ist zu lesen, dass Jesus das Land Judäa verliess und nach Galiläa ging. Er reiste durch das Land Samaria und kam in die Stadt Sichar. Er hätte auch einen Umweg nehmen können. Man benötigte dann dafür 2 Tage, doch Jesus ging hindurch und kam an den Brunnen Jakobs. Während die Jünger in der Stadt Proviant kauften, setzte er sich müde auf den Brunnen und traf auf die Samariterin.
Die Jünger kamen zurück mit Essen und waren erstaunt, dass Jesus mit der Samariterin sprach – das tat man zu der Zeit damals nicht. Juden haben keine Gemeinschaft mit Samaritern.
Sie legte den Krug beiseite, ging in die Stadt und bat die Menschen zu kommen und Christus zu sehen. Die Jünger sagten zu Jesus «Rabbi iss» worauf Jesus in der Folge dann das oben genannte Wort sprach.
In der aktuellen Zeit hören wir oft von Distanz einhalten. Ja das tun wir selbstverständlich, auch wenn wir das Bedürfnis nach Nähe haben. Wir alle haben Grundbedürfnisse, es gibt von Maslov die Bedürfnispyramide. Und auch in dieser Zeit ist Gott dir ganz nahe – für ihn gibt es keine Distanz.
Im Alltag gibt es die AHA- Regeln. Unser Apostel schlüsselte diese sinnbildlich für uns auf. Dabei steht das erste «A» für Abstand halten – sich aus dem Alltag herausnehmen, sich auf Gott besinnen. Das «H» steht für Handhygiene, im Geistigen bedeutet es Hände falten. Das «A» steht für Alltagsmaske und bedeutet – auf geht’s, weiter geht’s.